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Was ist Digitale Barrierefreiheit?

Digitale Barrierefreiheit umfasst viel mehr als nur die Optimierung einer Internetseite für Menschen mit Behinderung. Hinter dem Begriff versteht man auch die allgemeine, Zugänglichkeit von Software-Anwendungen, mobile Apps, Dokumente  oder Webseiten, so dass alle Menschen gleichermaßen an die Informationen gelangen können Die digitale Barrierfreiheit umfasst unter anderem Usability, verständliche Texte und bestmögliche Orientierungshilfen.

Ist meine Webseite barrierefrei?

Wie der jeweilige Grad der Barrierefreiheit nachgewiesen und eingestuft werden soll wird durch verschiedene Normen und Richtlinien vorgegeben – von Basislevel A über den Level AA (BITV 2.0 konform) bis hin zu weitergehenden Bewertungen AAA. Akteure, die der BITV (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung) unterliegen, orientieren sich an ebendiesem Prüfverfahren. Alle anderen Unternehmen testen eher auf Grundlage der W3C-Richtlinien der WCAG  (Web Content Accessibility Guidelines). Beide Richtlinien sind sich jedoch sehr ähnlich. Aufgrund europäischer Richtlinienentwürfe besteht außerdem auch allgemein der Bedarf nach einer barrierefreien Bewertung der Webseiten.

Wie kann ich meine Webseite auf Barrierefreiheit testen?

Grundsätzlich sind diese Tests nicht mit denen zu vergleichen, die die funktionalen Elemente einer Anwendung untersuchen. Das Vorgehen, die Messkriterien und die Definition von Fehlern unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Tests. Entwicklungsbegleitende BITV-/WCAG-Test können zu jeder Zeit begonnen werden.

Auch automatisierte Tests sind bei der Barrierefreiheit möglich.

Welchen Test soll ich nun durchführen und was brauche ich dafür?

Dafür gibt es keine pauschale Antwort. Um (Web)-Anwendungen auf Barrierefreiheit zu testen, müssen Tester die Grundlagen der einschlägigen Richtlinien BITV (Barriere-freie-Informationstechnik-Verordnung)WCAG 2.0. (Web Content Accessibility Guidelines) und Gesetzesgrundlagen (z.B. die EU 2016/2102-Richtlinie) beherrschen.

Für die zu testenden Prinzipien und Richtlinien existieren verschiedene Tools, die sich auf die jeweiligen Prüfungen spezialisiert haben. Der sichere Umgang mit diesen Tools ist Voraussetzung für die Testdurchführung, denn aufgrund der Vielzahl von Einzelelementen einer Webanwendung ist es unmöglich, alle Kriterien manuell zu prüfen.

Hier ist eine exemplarische Liste der vom imbus TestCenter für den Test auf digitale Barrierefreiheit genutzten Werkzeuge:

  • Web Developer (z.B. für Firefox, Chrome, etc.)
  • Screenreader (NVDA, JAWS)
  • HeadingsMap
  • Color Contrast Analyser
  • Bookmarklet Tools
  • W3C-Validator
  • TestBench (EE / CS)

Generischer Testplan für effizienten Barrierefreiheit-Test

Um die Einhaltung und Umsetzung der maßgebenden Vorschriften effizient zu ermöglichen, hat imbus ausgehend von den Richtlinien BITV 2.1 und WCAG 2.1 einen generischen Barrierefreiheit-Testplan entwickelt. 
Dieser Barrierefreiheit-Testplan ist in den imbus Testmanagement Systemen
TestBench EE (Enterprise Edition)  und TestBench CS (Cloud Service)  bereits elektronisch hinterlegt.

Im konkreten Anwendungsfall wird dieser generische Plan von imbus auf die speziellen Anforderungen der jeweils zu überprüfenden Anwendung angepasst.
So entsteht kosteneffizient und sehr schnell ein konkreter Testplan, bei dem keine Elemente der normativen Vorgabe vergessen werden können. Der Aufwand für das Testen wird auf den im Einzelfall nötigen Umfang fokussiert und der Barrierefreiheit-Test kann kurzfristig beginnen und zügig abgewickelt werden.
Mit dem imbus Testbericht erhält der Kunde nach Durchführung der Tests einen nachvollziehbaren, objektiven Nachweis von neutraler Stelle über die  Barrierefreiheit seiner Webseiten.

Bei Fragen sprechen  Sie uns an,
oder besuchen Sie unser Webinar zum Thema Barrierefreiheit-Testen