Die imbus TestBench enthält eine Schnittstelle zum Import von Anforderungen aus externen Anforderungsmanagementsystemen. Wenn eine Anforderungsintegration für die imbus TestBench installiert ist, können Anwender der imbus TestBench ohne zusätzliche Software die Anforderungen ihrer Projekte lesen und einfach mit ihren Tests verknüpfen. Zum Erstellen, Ändern und Verwalten der Anforderungen verwenden Sie weiterhin Ihr gewohntes Anforderungswerkzeug.

In wenigen Schritten zum Anforderungsbasierten Test:

Schritt 1: Für den anforderungsbasierten Test importieren Sie zunächst eine Anforderungsbaseline, die alle für den Test relevanten Anforderungen zum Beispiel in einer Baumstruktur enthält. In der imbus TestBench können Sie nicht nur auf die Anforderungstexte zugreifen, sondern auch auf weitere Felder wie "Status" oder "Priorität" – kurz: auf alle Informationen, die Sie zur Planung und zum Entwurf von Tests benötigen.

Schritt 2: Testmanager oder Testdesigner verknüpfen als nächstes Anforderungen mit – gegebenenfalls neu angelegten – Testthemen und Testfallsätzen. So wird die Struktur zum Test der Anforderungen erstellt und festgelegt, welche Tests welche Anforderungen validieren. Noch nicht zugeordnete Anforderungen werden optisch hervorgehoben, so dass die Abdeckung der Anforderungen durch Tests auf einen Blick zu sehen ist.

Schritt 3: Im folgenden Schritt spezifizieren Testdesigner innerhalb der vorgegebenen Struktur die konkreten Tests. Auch in dieser Phase sieht man schnell für welche Anforderungen noch Tests fehlen.

Anforderungen mit Teststatus (zum Vergrößern anklicken)

Sobald erste Tests durchgeführt sind, können Sie jederzeit den Teststatus aller Anforderungen auf einen Blick überprüfen oder ihn sich in einem Anforderungsbericht ausgeben lassen.

Wenn sich im Verlauf des Projekts Anforderungen ändern (zum Beispiel für ein Release mit erweiterter Funktionalität), importieren Sie einfach die neue Anforderungsbaseline. Mit einem Filter finden Sie schnell alle möglicherweise von der Änderung betroffenen Tests. Und das Beste dabei ist: Wenn Sie die Tests gemäß der Interaktionsmethode spezifiziert haben, müssen Sie für jedes geänderte Detail einer Anforderung tatsächlich nur ein einziges Testelement ändern. Alle Tests, die das Testelement verwenden, werden automatisch angepasst.

In der imbus TestBench sind die Tests aber nicht nur mit den Anforderungen, sondern auch mit den im Test gefundenen Fehlern verknüpft und werden miteinander abgeglichen. Auf diese Weise liefert Ihnen die imbus TestBench die Information, welche Anforderungen durch welche Fehler blockiert werden. Auf Basis dieser Informationen können Sie Ihr Entwicklungsteam gezielt so anleiten, dass es sich bei Fehlerkorrekturen auf die wirklich kritischen Anforderungen konzentriert.

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