29.10.11
imbus und Rhenus werden Partner

 

Möhrendorf, Oktober 2011: imbus findet in Rhenus den neuen Partner für die zertifizierte Vernichtungen von Datenträgern.

Die eingehende Suche am Markt nach einem adäquaten Dienstleister, der wie imbus höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit im Umgang mit unternehmensrelevanten Daten lebt, konnte nun mit dem Ergebnis abgeschlossen werden, dass nur ein Anbieter identifizierbar war: Die weltweit operierende Rhenus-Gruppe.

In mehreren Gesprächsrunden wurden die hohen Anforderungen an Sicherheit, Prozesstreue und Dokumentation abgeglichen. Daraufhin wurden die gemeinsamen Hochsicherheits-Vernichtungsprozesse für die unterschiedlichen Datenträger-Typen entwickelt, welche nun auch den höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Diese neuen Vernichtungsprozesse tragen insbesondere den jüngsten technischen Möglichkeiten zur Wiederherstellbarkeit aus defekten Datenträgern Rechnung und schließen diese Techniken endgültig aus.

Warum ist die Datenträgervernichtung so wichtig?

Die Prozesse und Dokumentationen rund um den Themenkreis der Daten(-träger)vernichtung zählen zum "Project Finishing". Besonders dieses "Finishing" gehört während der Projektabwicklung im Hinblick auf Kosten/Nutzen leider zu den gerne  eingesparten Randbereichen.

Aber gerade hier muss ein Unternehmen, dem personenbezogene Daten (siehe §11 BDSG ) zur Verarbeitung anvertraut wurden, seinen Pflichten nach Sorgfalt und rechtlich nachvollziehbaren Prozessen zu 100% gerecht werden.

Hier waren sich beide Partner einig: Eine unumkehrbare Vernichtung von Datenträgern ist nach dem heutigen Stand der Technik in nur einem Arbeitsschritt nicht möglich.Die meisten Anbieter für Datenträgervernichtung beschränken sich in ihren Angeboten aber auf die rein mechanische Zerstörung durch Schredderanlagen.

Je nach gebuchter Sicherheitsklasse bleiben hier Fragmente mit mehreren Zentimeter Durchmesser als Ergebnis übrig. Fachleute wissen jedoch längst, dass sich auf einem geschredderten Bruchstück des Speicherkerns einer Festplatte von nur wenigen Millimetern Durchmesser noch Tausende von personenbezogenen Datensätzen befinden. Die entsprechenden Technologien, um aus solchen Speicherkernfragmenten die Daten wieder auszulesen, gibt es - z.B. in der Branche der Datenrettung - bereits seit vielen Jahren.

Wer also personenbezogene Daten als Dienstleister verarbeiten möchte, muss auch klare Lösch- und Vernichtungsprozesse leben, aus denen eindeutig hervorgeht, welcher Datenträger wann, wo, wie und auch durch wen behandelt wurde. Kunden und Partner von imbus erwarten also zu Recht auch im Bereich des Project Finishing eine genaue Prozessdokumentation und aufschlußreiche Protokolle.

Erst Rhenus war in der Lage, in Kooperation mit imbus die hierfür benötigten Vernichtungsprozesse zu entwickeln, mit deren Hilfe zukünftig die Datenträgervernichtung  auch den allerhöchsten Anforderungen an Datensicherheit Rechnung getragen werden kann.

Datenträger, die während der Auftragsabwicklung durch imbus mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen, werden zukünftig in zwei Stufen vernichtet: Die mobilen Schredderstationen werden auf Abruf der imbus AG auf dem Betriebsgelände der imbus AG die Datenträger wiegen, die Seriennummer erfassen und nachfolgend schreddern.

Der gesamte Vernichtungsprozess wird per Videoüberwachung von einem imbus-Mitarbeiter kontrolliert. Die dabei anfallende Schredderware wird ohne Zwischenstopp in einem Verwertungsfachbetrieb (z.B. Heizkraftwerk) bei über 1.000 Grad eingeschmolzen. Diese Verwertung wird in einem zweiten Protokoll dokumentiert.

Die abschließende thermische Verwertung des Schreddergutes und eine geschlossene Prüfkette in der wechselseitigen Dokumentation sind das Markenzeichen dieses Hochsicherheits-Vernichtungsprozess.

Damit bleibt imbus auch bis ins letzte Glied der Prozesskette im Umgang mit personenbezogenen Daten dem eigenen rechts- und revisionssicheren Standard treu. 


Pressekontakt

 

imbus AG

Simone Vogel

Kleinseebacher Str. 9

91096 Möhrendorf

 

Tel. +49 9131 7518 912

Fax. +49 9131 7518 50

www.qs-station.de