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Begriff Erklärung
täglicher Erstellungsprozess Prozess in der Entwicklung, bei dem ein vollständiges System täglich (i.d.R. über Nacht) neu übersetzt und gebunden wird, damit jederzeit ein konsistentes System einschließlich seiner letzten Änderungen verfügbar ist.
tatsächliches Verhalten Siehe Istergebnis.
technisches Review Eine Diskussion in einer Gruppe gleichgestellter qualifizierter Mitarbeiter, die sich darauf konzentriert, eine Übereinstimmung über technische Vorgehensweisen zu erreichen [Gilb und Graham], [IEEE 1028]. Siehe auch Peer Review.
Teilpfad Eine Folge von ausführbaren Anweisungen in einer Komponente.
Test Eine Menge von einem oder mehreren Testfällen [IEEE 829].
Test der Ressourcennutzung Testen, um die Ressourcennutzung eines Softwareprodukts festzustellen.Siehe auch Effizienztest.
Test gegen Standards Siehe Konformitätstest.
Test MaturityModel Integrated (TMMi®): Ein fünfstufiges Rahmenwerk für die Testprozessverbesserung, das mit dem Capability Maturity Model Integration (CMMI®) verwandt ist, und die Schlüsselelemente eines effektiven Testprozesses beschreibt.
Test Maturity Modell (TMM®) Ein fünfstufiges Rahmenwerk für die Testprozessverbesserung, das mit dem Capability Maturity Modell (CMM®) verwandt ist und die Schlüsselelemente eines effektiven Testprozesses beschreibt.
Test von Schlechtfällen Ein Test, der Eingabewerte verwendet, die durch eine Komponente oder ein System zurückgewiesen werden sollten.Siehe auch Fehlertoleranz.
Testüberdeckung Siehe Überdeckungsgrad.
Testüberwachung Eine Testmanagementaufgabe, die sich auf die periodische Überwachung des Testfortschritts bezieht. In der Testabschlussberichterstattung wird die tatsächliche Situation mit dem Plan verglichen.Siehe auch Testmanagement.
Test-Charta Eine Anweisung von Testzielen und möglichen Testideen wie getestet werden soll. Test-Chartas werden oft im explorativem Testen verwendet. Siehe auch exploratives Testen.
Testablauf Siehe Testablaufspezifikation.
Testablaufspezifikation Ein Dokument, das eine Folge von Schritten zur Testausführung festlegt. Auch bekannt als Testskript oder Testdrehbuch [nach IEEE 829].
Testabschlussbericht Ein Dokument, das die Testaktivitäten und -ergebnisse zusammenfasst. Es enthält eine Bewertung der durchgeführten Tests gegen definierte Testendekriterien [nach IEEE 829].
Testabweichung Siehe Abweichung.
Testabweichungsbericht Siehe Abweichungsbericht.
Testanforderung Siehe Testbedingung.
Testart Eine Gruppe von Testaktivitäten, mit der Absicht, eine Komponente oder ein System auf einigezusammenhängende Qualitätsmerkmale zu prüfen. Eine Testart ist auf ein bestimmtes Testziel fokussiert, wie z.B. Zuverlässigkeitstest, Regressionstest, Benutzbarkeitstest. Die Testart kann sich auch auf eine oder mehrere Teststufen oder -phasen beziehen [nach TMap®].
Testaufzeichnung Siehe Testprotokollierung.
Testausführungsphase Der Zeitraum im Softwarelebenszyklus, in dem die Komponenten eines Softwareprodukts ausgeführt werden und damit für das Softwareprodukt bewertet wird, ob die Anforderungen erfüllt werden oder nicht [IEEE 610].
Testausführungsplan Ein Plan für die Ausführung von Testskripten. Anmerkung:Testskripte sind im Testausführungsplan mit ihrem Kontext und in der auszuführenden Reihenfolge festgelegt.
Testausführungswerkzeug Ein Testwerkzeug, das mit einem automatisierten Testskript eine andere Software steuern kann, z.B. ein Capture/Replay-Werkzeug [Fewster und Graham].
Testausgang Siehe Ergebnis.
Testausgang Siehe Ergebnis.
Testautomatisierung Einsatz von Softwarewerkzeugen zur Durchführung oder Unterstützung von Testaktivitäten, z.B. Testmanagement, Testentwurf, Testausführung und Soll/Ist-Vergleich.
testbare Anforderungen Anforderungen, die so formuliert sind, dass Testbedingungen (und in weiterer Folge Testfälle) festgelegt werden können, und dass sich bei der Durchführung der Testfälle feststellen lässt, ob diese Anforderungen erfüllt sind [nach IEEE 610].
Testbarkeit Die Fähigkeit eines Softwareprodukts für einen Test nach einer Änderung [ISO 9126].Siehe auch Wartbarkeit/Änderbarkeit.
Testbasis Alle Dokumente, aus denen die Anforderungen ersichtlich werden, die an eine Komponente oder ein System gestellt werden, bzw. die Dokumentation, auf der die Herleitung oder Auswahl der Testfälle beruht.Wenn ein Dokument nur über das formale Änderungsverfahren geändert werden kann, handelt es sich um eine festgelegte Testbasis [nach TMap®].
Testbedingung Eine Einheit oder ein Ereignis, z.B. eine Funktion, eine Transaktion, ein Feature, ein Qualitätsmerkmal oder ein strukturelles Element einer Komponente oder eines Systems, welche bzw. welches durch einen oder mehrere Testfälle verifiziert werden kann.
Testbericht Siehe Testabschlussbericht.
Testbewertungsbericht Ein Dokument, das zum Abschluss eines Testprojekts erstellt wird und sämtliche Testaktivitäten und Ergebnisse zusammenfasst. Es enthält auch eine Bewertung des Testprozesses und einen Erfahrungsbericht.
Testdaten Daten die (z.B. in einer Datenbank) vor der Ausführung eines Tests existieren, und die die Ausführung der Komponente bzw. des Systems im Test beeinflussen bzw. dadurch beeinflusst werden.
Testdateneditor und -generator Ein Testunterstützungswerkzeug, mit dem Daten generiert, bereitgestellt, verändert oder aus einer Datenbank selektiert werden können.
Testdesign Siehe Testentwurf.
Testdurchführung Der Prozess der Ausführung eines Tests für eine Komponente oder ein System, der Istergebnisse erzeugt.
Testdurchführungsverfahren Die Methode, mit der die Tests tatsächlich - entweder manuell oder automatisiert - ausgeführt werden.
Testebene Siehe Teststufe.
Testeingabe Die Daten, die das Testobjekt während der Testdurchführung von einer externen Quelle empfängt. Die externe Quelle kann Hardware, Software oder ein Mensch sein.
Testeingangsprüfung Eine spezielle Ausprägung eines Smoke-Test, um entscheiden zu können, ob eine Komponente oder ein System die notwendige Testreife hat.Eine Testeingangsprüfung findet typischerweise zu Beginn einer Testausführungsphase statt.Siehe auch Smoke-Test.
Testelement Das einzelne Element, das getestet wird. Gewöhnlich existieren ein Testobjekt und viele Testelemente. Siehe auch Testobjekt.
Testen Der Prozess, der aus allen Aktivitäten des Lebenszyklus besteht (sowohl statisch als auch dynamisch), die sich mit der Planung, Vorbereitung und Bewertung eines Softwareprodukts und dazugehöriger Arbeitsergebnisse befasst. Ziel des Prozesses ist sicherzustellen, dass diese allen festgelegten Anforderungen genügen, dass sie ihren Zweck erfüllen, und etwaige Fehlerzustände zu finden.
Testen in Paaren Zwei Personen, z.B. zwei Tester, ein Entwickler und ein Tester oder ein Benutzer und ein Tester arbeiten daran Fehlerzustände zu finden. Typischerweise teilen sie sich während des Testens einen Computer gleichberechtigt.
Testen mit orthogonalen Arrays Eine systematische Technik zur Abdeckung aller paarweisen Kombinationen von Variablen durch den Einsatz orthogonaler Arrays. Im Vergleich zum Test aller Kombinationen von Variablen wird dadurch die Zahl der Testfälle signifikant reduziert. Siehe auch paarweises Testen.
Testendekriterium Siehe Testendekriterium / Ausgangsbedingung.
Testendekriterium/Ausgangsbedingung Die Menge der abgestimmten generischen und spezifischen Bedingungen, die von allen Beteiligten für den Abschluss eines Prozesses akzeptiert wurden. Ausgangsbedingungen für eine Aktivität verhindern es, dass die Aktivität als abgeschlossen betrachtet wird, obwohl Teile noch nicht fertig sind [nach Gilb und Graham]. Anmerkung:Ausgangsbedingungen werden in Berichten referenziert und zur Planung der Beendigung des Testens verwendet.
Testentwurf (1) Siehe Testentwurfsspezifikation.(2) Der Vorgang, allgemeine Testziele in handfeste Testbedingungen und Testfälle zu überführen.
Testentwurfsspezifikation Ein Ergebnisdokument, das die Testbedingungen für ein Testobjekt, die detaillierte Testvorgehensweise und die zugeordneten logischen Testfälle identifiziert [nach IEEE 829].
Testentwurfsverfahren Eine Vorgehensweise, nach der Testfälle abgeleitet oder ausgewählt werden.
Testentwurfswerkzeug Ein Werkzeug zur Erzeugung von Testdaten entweder (a) auf Basis einer Spezifikation, die in einem CASE Repository (z.B. in einem Anforderungsmanagementwerkzeug) abgelegt sein kann, oder (b) aus spezifizierten Testbedingungen, die im Testentwurfswerkzeug selbst abgelegt sind, oder (c) aus dem Code selbst.
Tester Eine sachkundige Fachperson, die am Testen einer Komponente oder eines Systems beteiligt ist.
Testergebnis Siehe Ergebnis.
Testfall Umfasst folgende Angaben: die für die Ausführung notwendigen Vorbedingungen, die Menge der Eingabewerte (ein Eingabewert je Parameter des Testobjekts), die Menge der vorausgesagten Ergebnisse, sowie die erwarteten Nachbedingungen. Testfälle werden entwickelt im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel bzw. auf eine Testbedingung, wie z.B. einen bestimmten Programmpfad auszuführen oder die Übereinstimmung mit spezifischen Anforderungen zu prüfen (wie Eingaben an das Testobjekt zu übergeben und Sollwerte abzulesen sind) [nach IEEE 610].
Testfallentwurfsverfahren Siehe Testentwurfsverfahren.
Testfallspezifikation Ein Dokument, das eine Menge von Testfällen für ein Testobjekt spezifiziert (inkl. Testdaten und Vor-/Nachbedingung), bei dem die Testfälle jeweils Ziele, Eingaben, Testaktionen, vorausgesagte Ergebnisse und Vorbedingungen für die Ausführung enthalten [nach IEEE 829].Siehe auch Testspezifikation.
Testfallsuite Siehe Testsuite.
Testfortschrittsbericht Ein Dokument, das die Testaktivitäten und -ergebnisse zusammenfasst, und das in regelmäßigen Zeiträumen erstellt wird. Es berichtet über den Fortschritt der Testaktivitäten gegenüber einer definierten Vergleichsbasis (wie z.B. dem ursprünglichen Testkonzept) und kommuniziert Risiken und Alternativen, die eine Managemententscheidung erfordern.
Testgenerator Siehe Testdateneditor und -generator.
testgetriebene Entwicklung Bei einer testgetriebenen Entwicklung erfolgt die Entwicklung und oft auch die Automatisierung der Testfälle vor der Entwicklung der Software.
Testinfrastruktur Die organisatorischen Elemente, die für die Durchführung des Tests benötigt werden, bestehend aus Testumgebung, Testwerkzeugen, Büroräumen, Verfahren usw.
Testkonzept Ein Dokument, das u.a. den Gültigkeitsbereich, die Vorgehensweise, die Ressourcen und die Zeitplanung der beabsichtigten Tests mit allen Aktivitäten beschreibt.Es identifiziert u.a. die Testobjekte, die zu testenden Features und die Testaufgaben. Es ordnet den Testaufgaben die Tester zu und legt den Unabhängigkeitsgrad der Tester fest. Es beschreibt die Testumgebung, die Testentwurfsverfahren und die anzuwendenden Verfahren zur Messung der Tests, und begründet deren Auswahl. Außerdem werden Risiken beschrieben, die eine Planung für den Fall des Eintretens erfordern, werden beschrieben. Ein Testkonzept ist somit die Niederschrift des Testplanungsprozesses [nach IEEE 829].
Testkriterien Die Kriterien, die ein System oder eine Komponente für das Bestehen eines Tests erfüllen muss [IEEE 610.12].Siehe auch Testendekriterium/Ausgangsbedingung, bestanden/nicht bestanden-Kriterien.
Testlauf Die Ausführung eines oder mehrerer Testfälle mit einer bestimmten Version des Testobjekts.
Testlaufprotokoll Siehe Testprotokoll.
Testleistungsindikator Eine auf Effektivität und/oder Effizienz bezogene Metrik auf höherer Ebene, die zur Lenkung und Steuerung progressivem Testmanagements einer fortlaufenden Entwicklung des Testprozesses verwendet wird (z.B. Fehlerfindungsrate).
Testmanagement Planung, Aufwandsschätzung, Überwachung und Kontrolle von Testaktivitäten, die üblicherweise durch einen Testmanager erfolgen.
Testmanagementwerkzeug Ein Werkzeug, das das Management und die Steuerung eines Testprozesses unterstützt und verschiedene Leistungsmerkmale umfasst: Management der Testmittel, zeitliche Planung der Reihenfolge der durchzuführenden Tests, Protokollierung der Ergebnisse, Fortschrittsüberwachung, Fehler- und Abweichungsmanagement und Testabschlussberichterstattung.
Testmanager Die Person, die für das Management der Testaktivitäten, der Testressourcen und für die Bewertung des Testobjekts verantwortlich ist. Zu den Aufgaben gehören Anleitung, die Steuerung, die Verwaltung, Planung und Regelung der Aktivitäten zur Bewertung des Testobjekts.
Testmenge Siehe Testsuite.
Testmittel Alle Artefakte, die während des Testprozesses erstellt werden und die erforderlich sind, um die Tests zu planen, zu entwerfen oder auszuführen. Dazu gehören: Dokumente, Skripte, Eingabedaten, erwartete Ergebnisse, Vorgehensweisen Skripte zum Her- bzw. Wiederherstellen eines definierten Ausgangszustands, Dateien, Datenbanken, Umgebungen und weitere zusätzliche Software- und Dienstprogramme, die für das Testen verwendet werden [nach Fewster und Graham].
Testmonitor Siehe Monitor.
Testobjekt Die Komponente oder das System, welches getestet wird. Siehe auch Testelement.
Testobjektübergabebericht Siehe Release Note.
Testorakel Informationsquelle zur Ermittlung der jeweiligen vorausgesagten Ergebnisse, die mit den tatsächlichen Ergebnissen einer Software im Test zu vergleichen sind. Anmerkung:Ein Testorakel kann ein existierendes System (als Benchmark), ein Benutzerhandbuch oder das Spezialwissen einer Person sein, sollte aber nicht der Code sein [nach Adrion].
Testphase Eine abgegrenzte Menge von Testaktivitäten, die einer Projektphase zugeordnet sind, z.B. Ausführungsaktivitäten einer Teststufe [nach Gerrard].
Testplan Eine Liste von Aktivitäten, Aufgaben oder Ereignissen des Testprozesses, mit Angabe ihrer geplanten Anfangs- und Endtermine sowie ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten.
Testplanung Eine Aktivität im Testprozess zur Erstellung und Fortschreibung des Testkonzepts.
Testprotokoll Eine chronologische Aufzeichnung von Einzelheiten der Testausführung [IEEE 829].
Testprotokollierung Der Prozess der Aufzeichnung von Informationen über durchgeführte Tests in einem Testprotokoll.
Testprozess Der fundamentale Testprozess umfasst die folgenden Aktivitäten: Planung und Steuerung, Analyse und Design, Realisierung und Durchführung, Bewertung und Berichterstattung sowie den Abschluss der Testaktivitäten.
Testpunktanalyse (TPA) Eine formelbasierte Schätzmethode für das Testen auf Grundlage der Funktionspunktanalyse [nach TMap®].
Testrahmen Eine Testumgebung, die aus den für die Testausführung benötigten Treibern und Platzhaltern besteht.
Testrahmen Siehe Testumgebung.
Testrealisierung Prozess der Entwicklung und Priorisierung von (konkreten) Testfällen, Erstellung von Testdaten und, optional, Vorbereitung von Testrahmen und Schreiben von automatisierten Testskripten.
Testreproduzierbarkeit Die Eigenschaft eines Tests bei jeder Testausführung die gleichen Ergebnisse zu erzeugen.
Testrichtlinie Ein Dokument, das auf hohem Abstraktionsniveau die Prinzipien, Vorgehensweisen und wichtigsten Ziele einer Organisation in Bezug auf das Testen zusammenfasst.
Testschätzung Genäherte Ermittlung eines Ergebnisses (z.B. Aufwand, Endzeitpunkt, erforderliche Kosten, Anzahl der Testfälle usw.), das auch dann brauchbar ist, wenn die Eingabedaten unvollständig, unsicher oder gestört sind.
Testsituation Siehe Testbedingung.
Testsitzung Ein ununterbrochener Zeitraum, der mit Testdurchführung verbracht wird. Beim explorativen Testen konzentriert sich jede Sitzung auf eine Test-Charta, aber die Tester können in dieser Zeit auch neue Möglichkeiten oder Angelegenheiten erkunden. Der Tester erstellt Testfälle und führt sie durch und hält deren Fortschritt fest.Siehe auch exploratives Testen.
Testskript Bezeichnet üblicherweise eine Testablaufspezifikation, insbesondere eine automatisierte.
Testsoll Eine Menge von Testendekriterien.
Testspezifikation Ein Dokument, das aus der Testentwurfspezifikation, der Testfallspezifikation und/oder der Testablaufspezifikation besteht.
Testspezifikationsverfahren Siehe Testentwurfsverfahren.
Teststeuerung Als Teststeuerung bezeichnet man die Managementaufgabe zur Entwicklung und Anwendung von Korrekturmaßnahmen, um in einem Testprojekt eine Abweichung vom geplanten Vorgehen zu beherrschen.Siehe auch Testmanagement.
Teststrategie Abstrakte Beschreibung der vorgesehenen Teststufen und der Art und Weise, wie innerhalb dieser Teststufen vorzugehen ist, für eine Organisation oder ein Programm - gültig für ein oder mehrere Projekte.
Teststufe Eine Teststufe ist eine Gruppe von Testaktivitäten, die gemeinsam ausgeführt und verwaltet werden. Teststufen sind mit Zuständigkeiten in einem Projekt verknüpft. Beispiele für Teststufen sind der Komponententest, der Integrationstest, der Systemtest und der Abnahmetest [nach TMap®].
Testsuite Die Zusammenstellung (Aggregation) mehrerer Testfälle für den Test einer Komponente oder eines Systems, bei der Nachbedingungen des einen Tests als Vorbedingungen des folgenden Tests genutzt werden können.
Testszenario Siehe Testablaufspezifikation.
Testtreiber Siehe Treiber
Testtyp Siehe Testart.
Testumgebung Eine Umgebung, die benötigt wird, um Tests auszuführen. Sie umfasst Hardware, Instrumentierung, Simulatoren, Softwarewerkzeuge und andere unterstützende Hilfsmittel [nach IEEE 610].
Testunterbrechungskriterien Die Kriterien, die verwendet werden, um temporär sämtliche oder einen Teil der Testaktivitäten zu stoppen [nach IEEE 829].
Testverfahren Eine Kombination von Tätigkeiten zum systematischen Erzeugen eines Testproduktes. Testverfahren sind unter Anderem verfügbar für: Testschätzung, Fehlermanagement, Produktrisikoanalyse, Testentwurf, Testdurchführung und Reviews.
Testvergleich Der Prozess der Identifikation von Unterschieden zwischen den tatsächlichen und vorausgesagten Ergebnissen für einen Testfall. Ein Vergleich der Ergebnisse kann während des Tests oder nach dem Test durchgeführt werden.
Testvorgehen Siehe Testablaufspezifikation.
Testvorgehensspezifikation Siehe Testablaufspezifikation.
Testvorgehensweise Die Umsetzung einer Teststrategie in einem spezifischen Projekt. Typischerweise enthält sie die getroffenen Entscheidungen zur Erreichung der (Test-)Projektziele, die Ergebnisse der Risikoanalyse, die Testentwurfsverfahren, die Testendekriterien und die geplanten durchzuführenden Tests (Testarten).
Testvorrichtung Siehe Testumgebung.
Testware Siehe Testmittel.
Testwerkzeug Ein Werkzeug, das eine oder mehrere Testaktivitäten, wie Planung und Steuerung, Spezifikation, Erstellung von Testdaten, Testdurchführung und Bewertung, unterstützt [TMap].Siehe auch CAST.
Testziel Ein Grund oder Zweck für den Entwurf und die Ausführung von Tests.
Testzyklus Durchführung des Testprozesses für ein einzelnes bestimmtes Release des Testobjekts.
Toleranz gegen Fehleingaben Die Fähigkeit eines Systems oder einer Komponente, das spezifizierte Leistungsniveau trotz Fehleingaben beizubehalten [nach IEEE 610].Siehe auch Robustheit.
Top-Down-Integrationstest Eine inkrementelle Vorgehensweise für den Integrationstest, bei der die Komponenten Komponente an der Spitze der Komponentenhierarchie zuerst getestet werden wird und die Komponenten der unteren Hierarchieebenen durch Platzhalter simuliert werden. Getestete Komponenten werden verwendet, um die Komponenten der darunterliegenden Ebenen zu testen. Dieser Prozess wird solange wiederholt, bis die Komponenten der untersten Ebene getestet wurden. Siehe auch Integrationstest.
toter Code Siehe unerreichbarer Code.
TPI® (dtsch: Testprozessverbesserung) Ein durchgängiges Rahmenwerk für die Testprozessverbesserung, das die Schlüsselelemente eines effektiven Testprozesses beschreibt, mit besonderem Schwerpunkt auf Systemtest und Abnahmetest.
Treiber Ein Testwerkzeug, das eine zu testende Komponente/ein System aufruft und/oder steuert [nach TMap®].