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Begriff Erklärung
paarweises Testen Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle so entworfen werden, dass alle möglichen diskreten Kombinationen aller Paare von Eingabeparametern ausgeführt werden.Siehe auch Testen mit orthogonalen Arrays.
Peer Review Ein Review eines Arbeitsergebnisses durch gleichgestellte Kollegen des Erstellers mit dem Ziel, Fehlerzustände aufzudecken und Verbesserungsvorschläge zu identifizieren. Beispiele sind Inspektion, technisches Review und Walkthrough.
Performanz Der Grad, in dem ein System oder eine Komponente seine vorgesehenen Funktionen innerhalb vorgegebener Bedingungen (z.B. konstanter Last) hinsichtlich Bearbeitungsgeschwindigkeit und Durchsatzzeit erbringt [nach IEEE 610].Siehe auch Effizienz.
Performanzprofilierung Definition von Benutzerprofilen beim Performanz-, Last- und/oder Stresstest. Die Profile einer Komponente bzw. eines Systems sollten ihrer erwarteten oder aktuellen Nutzung aufgrund eines Nutzungsprofils, und dadurch ihrer erwarteten Arbeitslast entsprechen.Siehe auch Lastprofil, Nutzungsprofil.
Performanztest Testen zur Bestimmung der Performanz eines Softwareprodukts.Siehe auch Effizienztest.
Pfad Eine Folge von Ereignissen wie z.B. ausführbaren Anweisungen einer Komponente oder eines Systems von einem Eintrittspunkt bis zu einem Austrittspunkt.
Pfadüberdeckung Der Anteil der vollständigen Pfade, die durch eine Testsuite ausgeführt wurden. Anmerkung: 100% Pfadüberdeckung schließt 100% LCSAJ-Überdeckung ein.
Pfadsensitivierung Auswahl einer Menge von Eingabewerten, um die Ausführung eines bestimmten Pfades zu erzwingen.
Pfadtest Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle im Hinblick auf die Ausführung von Pfaden entworfen werden.
Phasentestplan Ein Testplan, der sich typischerweise auf eine Testphase bezieht.Siehe auch Testkonzept, Mastertestkonzept.
Platzhalter Eine rudimentäre oder spezielle Implementierung einer Softwarekomponente, die verwendet wird, um eine noch nicht implementierte Komponente zu ersetzen bzw. zu simulieren [nach IEEE 610].
Portabilität Siehe Übertragbarkeit.
Portabilitätstest Testen zur Bestimmung der Übertragbarkeit eines Softwareprodukts.
Priorität Die Stufe der Wichtigkeit, die einem Objekt (z.B. Fehlerzustand) zugeordnet worden ist.
Problem Siehe Fehlerzustand.
Problemmanagement Siehe Fehlermanagement.
Problemmeldung Siehe Fehler- und Abweichungsbericht.
Produktionsabnahmetest Siehe betrieblicher Abnahmetest.
Produktivumgebung Beim Benutzer oder Betreiber eingesetzte Hard- und Softwareprodukte, auf denen die zu testende Komponente oder das System betrieben wird. Die Software kann mit zugehörigen Datenbeständen (inkl. Betriebssysteme, Datenbankmanagementsysteme und andere Applikationen enthalten.
Produktrisiko Ein Risiko, das direkt auf ein Testobjekt bezogen ist.Siehe auch Risiko.
Programmieren in Paaren Eine Vorgehensweise zur Softwareentwicklung, bei der die Codezeilen einer Komponente durch zwei Programmierer gemeinsam an einem Computer entwickelt und/oder getestet werden. Implizit bedeutet das, dass ein Codereview in Echtzeit durchgeführt wird.
Programminstrumentierer Siehe Instrumentierer.
Programmtest Siehe Komponententest.
Projekt Ein Projekt ist eine einmalige Menge von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen. Es wird durchgeführt, um ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt, wobei Zeit-, Kosten- und Ressourcenbeschränkungen eingeschlossen sind [ISO 9000].
Projektrisiko Ein Risiko bezogen auf das Management und die Steuerung eines (Test-)Projekts, z.B. Mangel an personellen Ressourcen, ein zu enger Zeitrahmen, sich ändernde Anforderungen, usw.Siehe auch Risiko.
Projekttestkonzept Siehe Mastertestkonzept.
Protokollant Eine Person, die sämtliche während einer Reviewsitzung erwähnten Befunde und Verbesserungsvorschläge in einem Reviewprotokoll erfasst. Der Protokollant stellt sicher, dass die Reviewanmerkungen im Reviewprotokoll lesbar und nachvollziehbar sind.
Protokollführer Siehe Protokollant.
Prozess Ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Aktivitäten und Ressourcen, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten [ISO 12207].
Prozessverbesserung Ein Maßnahmenprogramm zum Zweck der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Reife der Prozesse eines Unternehmens, und das Ergebnis eines solchen Programms [CMMI].
Prozesszyklustest Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle für Geschäftsprozesse und -abläufe entworfen werden [TMap]. Siehe auch ablaufbasierter Test.
Pseudozufall Eine Reihe, die zufällig erscheint, aber tatsächlich in einer definierten Reihenfolge generiert wird.
Puffer Ein Gerät oder Speicherbereich zur Zwischenspeicherung von Daten bei ihrer Übertragung oder gemeinsamen Nutzung durch verschiedene Geräte oder Prozesse. Der Puffer dient zum Ausgleich von Unterschieden von Datenflussraten bzw. Auftritthäufigkeiten von Ereignissen oder Datenmengen, die von Geräten oder Prozessen bewältigt werden können [IEEE 610].
Pufferüberlauf Fehlerzustand, bei dem ein Prozess versucht, auf Daten außerhalb der Grenzen des ihm zugewiesenen Puffers fester Länge zuzugreifen. Ein Pufferüberlauf kann das Überschreiben von benachbarten Speicherbereichen verursachen, oder zu einer Ausnahmebedingung führen.Siehe auch Puffer.