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Begriff Erklärung
Individualsoftware Software, die für einen einzelnen oder eine kleine Gruppe von Kunden oder Benutzer entwickelt wird. Das Gegenstück ist Standardsoftware.
informelles Review Review ohne festgelegten formalen (dokumentierten) Ablauf.
inkrementeller Test Test, bei dem die Komponenten oder Systeme integriert werden und einzeln oder in Gruppen getestet werden, bis alle Komponenten oder Systeme integriert und getestet sind.
inkrementelles Entwicklungsmodell Ein Entwicklungsmodell, bei dem ein größeres Projekt als Serie von Inkrementen entwickelt wird, von denen jedes einen Teil der gesamten Anforderungen an das Projekt umsetzt. Die Anforderungen werden dabei priorisiert und in entsprechender Reihenfolge in den Inkrementen ausgeliefert. In einigen, aber nicht in allen Versionen dieses Modells durchläuft jedes Inkrement ein "Mini-V-Modell" mit den Phasen Entwurf, Implementierung und Testen.
Inspektion Eine Reviewart, die Mängel durch die Sichtprüfung von Dokumenten finden soll. Solche Mängel können sein: Nicht-Einhaltung von Entwicklungsstandards, Nicht-Konformität gegenüber zugrundeliegenden Dokumenten. Es ist die formalste Reviewtechnik und sie folgt deshalb einem dokumentierten Vorgehen [nach IEEE 610, IEEE 1028].
Inspektor Siehe Gutachter.
Installationsanleitung Als Installationsanleitung bezeichnet man die auf einem geeigneten Medium mitgelieferten Instruktionen, die durch den Installationsprozess führen. Das können sein: eine textuelle Beschreibung, eine ausführbare Installationsprozedur oder eine ähnliche Prozessbeschreibung.
Installationstest Testen der Installierbarkeit eines Softwareprodukts.Siehe auch Portabilitätstest.
Installationswizard Als Installationswizard bezeichnet man auf einem geeigneten Medium ausgelieferte Software, die durch den Installationsprozess führt. Normalerweise wird damit die Installation ausgeführt. Während der Installation können Optionen gesetzt werden, und beim Abschluss der Installation werden Rückmeldungen über das Ergebnis ausgegeben.
Installierbarkeit Die Fähigkeit eines Softwareprodukts, in einer spezifizierten Umgebung installierbar zu sein [ISO 9126].Siehe auch Übertragbarkeit.
Instrumentierer Ein Softwarewerkzeug, das für die Instrumentierung verwendet wird.
Instrumentierung (Werkzeuggestütztes) Einfügen von Protokoll- oder Zählanweisungen in den Quell- und/oder Objektcode eines Testobjekts, um während der Ausführung Informationen über das Programmverhalten zu sammeln. Damit lässt sich beispielsweise die Codeüberdeckung messen.
Integration Der Prozess der Verknüpfung von Komponenten zu größeren Gruppen.
Integrationstest Testen mit dem Ziel, Fehlerzustände in den Schnittstellen und im Zusammenspiel zwischen integrierten Komponenten aufzudecken.Siehe auch Komponentenintegrationstest, Systemintegrationstest.
Integrationstest ("im Großen") Siehe Systemintegrationstest.
Integrationstest ("im Kleinen") Siehe Komponentenintegrationstest.
Interoperabilität Die Fähigkeit eines Softwareprodukts, mit einer oder mehreren spezifizierten Komponenten zusammenzuwirken [nach ISO 9126].Siehe auch Funktionalität.
Interoperabilitätstest Testen zur Bestimmung der Interoperabilität eines Softwareprodukts.Siehe auch funktionales Testen, Interoperabilität.
intuitive Testfallermittlung Ein Testentwurfsverfahren, bei dem die Erfahrung und das Wissen der Tester genutzt werden, um vorherzusagen, welche Fehlerzustände in einer Komponente oder einem System aufgrund der Fehlhandlungen vorkommen könnten, und um Testfälle so abzuleiten, dass diese Fehlerzustände aufgedeckt werden.
Isolationstest Testen von einzelnen Komponenten getrennt von anderen Komponenten ihrer Umgebung. Falls notwendig, werden Komponenten der Umgebung durch Treiber und Platzhalter simuliert.
Istergebnis Im Test beobachtetes/erzeugtes Verhalten einer Komponente oder eines Systems unter festgelegten Bedingungen.
iteratives Entwicklungsmodell Ein Entwicklungsmodell, bei dem das Projekt in eine größere Anzahl von Iterationen aufgeteilt wird. Eine Iteration ist ein vollständiger Entwicklungszyklus, der eine (interne oder externe) Freigabe eines ausführbaren Produkts ergibt. Dieses Produkt ist eine Teilmenge des zu entwickelnden Endprodukts. Die Entwicklung schreitet von Iteration zu Iteration bis zum Endprodukt hin fort.