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- ISTQB® / GTB Standard Glossar der Testbegriffe, Version 2.0, 30. April 2009
(http://www.german-testing-board.info/de/downloads.shtm)
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Effizienz | Die Fähigkeit eines Softwareprodukts, unter festgelegten Bedingungen eine angemessene Leistung zu erbringen, bezogen auf den Umfang der eingesetzten Betriebsmittel [ISO 9126]. |
| Effizienztest | Ein Test, mit dem die Effizienz eines Softwareprodukts ermittelt wird. |
| einfacher Bedingungstest | Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle so entworfen werden, dass Bedingungsausgänge zur Ausführung kommen. |
| Eingabe | Eine Variable, die durch eine Komponente eingelesen wird (unabhängig davon, ob sie innerhalb oder außerhalb der Komponente gespeichert wird). |
| Eingabewert | Eine Instanz einer Eingabe. Siehe auch Eingabe. |
| Eingabewertebereich | Die Menge der Werte, aus der gültige Eingabewerte ausgewählt werden können.Siehe auch Wertebereich. |
| Eingangsbedingungen | Die Menge der generischen und spezifischen Bedingungen, die es in einem Prozess ermöglichen, mit einer bestimmten Aktivität fortzuschreiten; z.B. mit einer Testphase. Der Zweck von Eingangsbedingungen ist, die Durchführung der Aktivität zu verhindern, wenn dafür ein höherer Mehraufwand benötigt (verschwendet) wir als für die Schaffung der Eingangsbedingungen [Gilb und Graham]. |
| eingefrorene Testbasis | Ein Testbasisdokument, das nur durch einen formalen Änderungsprozess angepasst werden darf.Siehe auch Referenzkonfiguration. |
| Einsprungspunkt | Die erste ausführbare Anweisung innerhalb einer Komponente. |
| elementarer Vergleichstest | Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle im Hinblick auf Kombinationen von Eingaben nach dem Konzept der modifizierten Entscheidungs-/Bedingungsüberdeckung entworfen werden [TMap]. |
| Emulator | Ein Gerät, Computerprogramm oder System, das die gleichen Eingaben akzeptiert und die gleichen Ausgaben wie ein gegebenes System erzeugt [IEEE 610].Siehe auch Simulator. |
| Endekriterium | Siehe Testendekriterium/Ausgangsbedingung. |
| Entscheidung | Eine Stelle in einem Programm, an der der Kontrollfluss in zwei oder mehrere alternative Wege verzweigen kann. Ein Knoten mit zwei oder mehreren ausgehenden Kanten. |
| Entscheidungsüberdeckung | Der Anteil an Entscheidungsausgängen, die durch eine Testsuite geprüft wurden. 100% Entscheidungsüberdeckung bedeutet sowohl 100% Zweigüberdeckung als auch 100% Anweisungsüberdeckung. |
| Entscheidungsüberdeckungstest | Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle im Hinblick auf die Überdeckung der Entscheidungsausgänge entworfen werden. |
| Entscheidungsausgang | Das Ergebnis einer Entscheidung, das den einzuschlagenden Weg im Kontrollfluss bestimmt. |
| Entscheidungstabelle | Eine Tabelle von Regeln, die jeweils aus einer Kombination von Bedingungen (z.B. Eingaben und/oder Auslösern) und den dazugehörigen Aktionen (z.B. Ausgaben und/oder Wirkungen) bestehen. Entscheidungstabellen können zum Entwurf von Testfällen verwendet werden. |
| Entscheidungstabellentest | Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle im Hinblick auf die Ausführung von Regeln einer Entscheidungstabelle entworfen werden [Veenendaal].Siehe auch Entscheidungstabelle. |
| Entwicklungstest | Formelles oder informelles Testen, das während der Entwicklung einer Komponente/eines Systems durchgeführt wird; gewöhnlich durch Entwickler in der Entwicklungsumgebung [nach IEEE 610]. Siehe auch Komponententest. |
| entwurfsbasierter Test | Ein Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle auf der Basis der Architektur und/oder des detaillierten Entwurfs einer Komponente oder eines Systems entworfen werden, wie z.B. Test der Schnittstellen zwischen Komponenenten oder Systemen sein. |
| erfahrungsbasiertes Testentwurfsverfahren | Vorgehensweise, mit der Testfälle aus den Erfahrungen, dem Wissen und der Intuition der Tester abgeleitet und/oder ausgewählt werden. |
| erfahrungsbasiertes Verfahren | Siehe erfahrungsbasiertes Testentwurfsverfahren. |
| erfolgreich bestandener Test | Siehe bestanden. |
| Ergebnis | Das Ergebnis der Ausführung eines Tests. Dazu gehören die Bildschirmausgaben, Datenänderungen, Berichte und versendete Mitteilungen.Siehe auch Istergebnis, vorausgesagtes Ergebnis. |
| Erlernbarkeit | Die Fähigkeit eines Softwareprodukts, einem Benutzer das Erlernen der Anwendung leicht zu machen [ISO 9126].Siehe auch Benutzbarkeit. |
| erschöpfender Test | Testvorgehensweise, bei der die Testsuite alle Kombinationen von Eingabewerten und Vorbedingungen umfasst. |
| erwartetes Verhalten | Siehe vorausgesagtes Ergebnis. |
| exploratives Testen | Ein informelles Testentwurfsverfahren, bei dem der Tester den Entwurf der Tests aktiv steuert, indem er testet und die Informationen, die er während des Testens erhält, zum Entwurf neuer besserer Tests verwendet [nach Bach]. |

